Die Trümmer-Suche
Ziel:
Der ausgebildete Rettungshund soll in Trümmern frei (ohne Halsband und Leine) nach verschütteten Personen suchen, diese finden und die gefundene Person durch anhaltendes Bellen seinem Hundeführer anzeigen, bis dieser bei seinem Hund und dem Fundort eingetroffen ist.
Elemente der Ausbildung:
- Entfernen vom Hundeführer (viele Hunde müssen dies erst lernen, da sie im Alltag gewohnt sind, in der Nähe des Hundeführers zu bleiben)
- Menschliche Witterung ausarbeiten (in den Trümmern kann der Hund meist nicht direkt zu der verschütteten Person vordringen und muss daher den Ort der stärksten Witterung anzeigen)
- Detachieren (= gerichtetes Schicken; der Hund lernt auf Handzeichen des Hundeführers in bestimmte Richtungen zu laufen und Hindernisse zu bewältigen)
- Gerätearbeit (kontrolliert Gehen, Klettern und Balancieren z.B. auf wackeligen Untergründen, Leitern, Planken, Gittern und Steinhaufen)
- Scharren und Kratzen (z.B. an geschlossenen Türen)
- Bellen (laut, regelmäßig und lang anhaltend)
Prüfungen:
- Begleithundeprüfung oder Prüfung „Praktischer Gehorsam“
- Vorprüfung-Trümmer
- Rettungshunde-Trümmerprüfung (muss jährlich wiederholt werden)
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Rettungshund bei einer Übung
Werden Menschen z.B. nach Hauseinstürzen in Folge einer Gasexplosion o.ä. vermißt, sucht der Rettungshund diese in den Trümmern.
Hier muß sich der Hund geschickt und wendig in den Trümmern bewegen können, damit er sich nicht selber in Gefahr bringt und verletzt.
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